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Freie Fahrt für den Radverkehr: SPD-Fraktion offen für schnelle Entscheidungen

29.8.2017 :: Die Diskussion um bessere Bedingungen für den Radverkehr in Mönchengladbach nimmt seit einigen Jahren erkennbar Fahrt auf. In vielen Diskussionsrunden und Studien sind Überlegungen und Planungen entwickelt worden. Noch in diesem Jahr will die Fachverwaltung einen Masterplan Nahmobilität als Teil des neuen Mobilitätskonzeptes auf den Tisch legen. In diesem Kontext kommen weitreichende Entscheidungen auf die Kommunalpolitik in Mönchengladbach zu.

Dazu erklärt Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Als SPD-Fraktion haben wir die Förderung des Radverkehrs schon seit Jahren auf der Agenda. In mehreren Haushaltsberatungen konnten wir beispielsweise die Mittel für Radwege und die notwendige Infrastruktur, wie die Radstation am Hauptbahnhof und das Knotennetz, aufstocken bzw. einplanen. Jetzt müssen aber weitere Schritte in Angriff genommen werden, um auch die Radwegeführung in Mönchengladbach deutlich zu verbessern, attraktiver und vor allem sicherer zu gestalten. Wir können uns gut vorstellen, beispielsweise die Hohenzollernstraße für den Autoverkehr testweise bis zur Inangriffnahme der im Haushalt für 2019 mit 273.000 € eingeplanten Sanierungsmaßnahme auf je eine Spur zu begrenzen und die zweite Spur für den Radverkehr und eventuell Busse zu reservieren. Notwendig sind für eine dauerhafte Lösung auch noch Verkehrsdaten zum Schwerlastverkehr nach der Öffnung des Nordrings, denn die Hohenzollernstraße wird weiterhin eine Hauptverkehrsstraße im Sinne des LKW-Routenkonzepts bleiben. Hierbei müssen wir auch die Verkehrssicherheit beachten. Eine ausschließlich persönliche Meinung des Oberbürgermeisters reicht hier nicht, denn in seiner Funktion kann er im Sinne einer Mobilitätsumkehr auch Mehrheiten organisieren und Entscheidungen vorbereiten. Wir werden ihn bestimmt nicht davon abhalten.“

„Der Oberbürgermeister hat mit seinem Statement deutlich gemacht, dass die Verwaltung einer Lösung an der Hohenzollernstraße nicht im Wege stünde. An der Künkelstraße hat es auch nach mehreren Anläufen endlich geklappt. Daher freuen wir uns, wenn wir zeitnah eine entsprechende Entscheidungsvorlage der Verwaltung erhalten. Schon 2012 haben wir mit Anwohnern verschiedene Modelle zur Hohenzollernstraße diskutiert. Wichtig ist, dass wir nicht nur darüber sprechen, sondern im Rahmen des Masterplans Nahmobilität und des gesamten Mobilitätskonzeptes schnellstmöglich zu nachhaltigen Entscheidungen kommen. Hierbei mahnen wir auch die Vorlage des neuen Vorrangstraßennetzes als weitere Entscheidungsgrundlage an. An uns wird eine Mobilitätsumkehr in Mönchengladbach nicht scheitern. Uns muss man in dieser Frage nicht mehr überzeugen“, ergänzt der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs.



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