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Gemeinsame Resolution gegen Antisemitismus

21.11.2019 :: Der Kulturausschuss beantragt, der Hauptausschuss empfiehlt, der Rat beschließt,

1. Der Rat spricht sich entschieden gegen antijüdische Hetze und Gewalt aus.

2. Der Rat verurteilt jede Form von Judenfeindlichkeit. Das umfasst die antisemitischen Äußerungen und Übergriffe, die als vermeintliche Kritik an der Politik des Staates Israel formuliert werden, tatsächlich aber einzig und allein Ausdruck des Hasses auf jüdische Menschen und ihre Religion sind. Boykottaufrufe und Beleidigungen gegen Israel und Juden gibt es bereits seit Jahren in Deutschland. Diese sind inakzeptabel.

3. Der Rat bekennt sich dazu, dass politischer Streit in geübter Tradition friedlich und von gegenseitigem Respekt getragen, frei von jeder Art von Gewalt mit Worten ausgetragen wird. Die im Mönchengladbacher Rat vertretenen Fraktionen werden sich stets dafür einsetzen, dass Gewalt und insbesondere antijüdischer Hetze kein Raum in unserer Stadt gegeben wird.

4. Wir bekennen uns als Deutsche zu der besonderen Verantwortung gegenüber Israel. Das Existenzrecht und die Sicherheit Israels sind für uns nicht verhandelbar, sondern Teil un-serer Staatsraison. Jedem Menschen, der in Deutschland lebt, muss klar sein, dass Antisemitismus in Deutschland keinen Platz hat. Jeder Versuch, die Würde eines Menschen jüdischen Glaubens infrage zu stellen, stellt das Gemeinwesen unserer Stadt insgesamt infrage und wird von uns nicht geduldet.

5. Mönchengladbach ist eine weltoffene Stadt, die von rheinischer Toleranz geprägt wird. In einer solchen Stadt haben Rassismus und Antisemitismus in Wort und Tat keinen Platz.



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