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    Mönchengladbach baut gute Kinderbetreuung aus! SPD sieht Handlungsbedarf in den Grundschulen

    29.1.2020 :: Eine gute Kinderbetreuung gehört heute einfach dazu. Viele Eltern machen sich daher schon sehr früh auf die Suche nach einem passenden Platz für ihre Kinder. In Mönchengladbach werden Familien mit Kindern zwischen drei und sechs Jahren im nächsten Kindergartenjahr zu über 97 Prozent fündig. „Das ist ein Spitzenwert“, freut sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs. „Eine qualitative Betreuung der Kleinsten ist aus vielen Gründen für die Kinder selbst wichtig. Und natürlich hilft es gerade jungen Müttern, wieder in ihren Job zurückzukehren.“

    Ganz so rosig wie bei der Kita-Betreuung der über Dreijährigen sieht es allerdings noch nicht überall aus. „Im U3-Bereich kommen wir 2020/2021 auf rund 45 Prozent. Das deckt zwar die einmal ermittelte Nachfragequote der Mönchengladbacher Eltern, ist aber sicher noch nicht das Ende der Entwicklung“, sagt Monika Berten, jugendhilfepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Für die SPD-Fraktion ist klar, dass neben dem zahlenmäßigen Platzausbau auch auf die finanzielle Situation der Träger und die Begeisterung für den Job der Erzieherin bzw. des Erziehers geachtet werden muss. „Ohne Fachkräfte hilft die schönste Ausbauplanung nichts“, so Berten.

    Einen besonderen Fokus legt die SPD-Fraktion seit langem auf den Ausbau der Ganztagsplätze an Grundschulen. „Im kommenden Schuljahr gehen fünf weitere Gruppen an den Start. Damit besteht ein Angebot für 2.325 Kinder in der Stadt. Das ist immer noch viel zu wenig!“, stellt die SPD-Schulexpertin Monika Schuster klar. „Mönchengladbach sei landesweit eines der Schlusslichter bei der Offenen Ganztagsgrundschule“, so Schuster weiter.

    Für den OB-Kandidaten Felix Heinrichs ist klar, dass „wir endlich mehr Tempo beim Ganztagsausbau in den Grundschulen brauchen. Die SPD hat Vorschläge gemacht, wie an bestehenden Grundschulen neue Gruppen ohne große Neubauten eingerichtet werden können. Das erfordert aber ein enges Zusammenspiel zwischen Schulverwaltung, Schulen und Betreuungsträgern.“ Zurzeit laufen zwei Pilotprojekte, um die Mehrfachnutzung von Klassenräumen auszuprobieren.

    „Außerdem müssen wir Themen wie die Mittagsverpflegung und die konzeptionelle Qualitätsarbeit klären. Es kann nicht sein, dass Beschäftigte im offenen Ganztag in der Teilzeitfalle stecken. Wir brauchen endlich ein Konzept, dass den Ganztag als Bestandteil der Grundschule sieht. Nicht zuletzt sind Grundschulen auch immer mehr Ankerpunkt in den Stadtteilen. Dieser Rolle muss die Stadt Rechnung tragen und die Idee von Familienzentren an Grundschulen weiter ausbauen. Dazu gehört dann auch die Schulsozialarbeit. Den Eltern geht es um viel mehr, als nur um einen Betreuungsplatz. Die Kinder sollen von der gemeinsamen Zeit in der Schule profitieren“, weiß Heinrichs aus vielen Gesprächen.
    (Foto: Stadt MG)



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